Sprich, wenn's wehtut !

Does anyone need another god?

Try these:

© Africa

Close to the Soul of Africa in Essen, Germany.

Schlagwörter: , , , | Abgelegt in Allgemein,darlinks,science-friction

C’est quoi, ça? Alors…! deutsch

Hein?

En français

Hier zu finden. Morgen mehr!

Schlagwörter: , | Abgelegt in artattack,augenpeitschen

Die Kamera als Waffe

Grand ecran – cliquez!

Schlagwörter: , , | Abgelegt in Allgemein,cinema,société général

Sowas!

Traumdemotransparent

... riefen Hundertausende vor Regierung, Kanzleramt und Reichstag. Die Tagesschau zeigt, wie sich Politiker aller Parteien hastig aus der Republik verabschieden. Claudia Roth bittet die Türkei um Asyl, Steinmeier & Steinbrück fliehen zu Schröder nach Moskau, die CSU wehrt sich noch und führt in Bayern die Monarchie wieder ein und Frau Merkel taucht unter. Dann wache ich auf. Ich hätte nicht diesen Artikel in der FAZ (!) lesen sollen. Oder?

Zitat:

Es ist unklar, welche politischen Kräfte das überstehen werden. Attac hat mit der jahrelangen Kampagne gegen die Zocker an den Finanzmärkten präziser gearbeitet als die im Bundestag vertretenen Parteien. Die müssen schon deutlich machen, dass man sie hinters Licht geführt hat, sonst gibt es keinen Grund mehr, diesen braven Begleitern eines wahnsinnigen Marktgeschehens zu folgen. Die Leute werden sonst dieselben Schlüsse ziehen, die schon die Bürger Argentiniens gezogen haben: „Ihr alle müsst gehen!“ war da der Slogan.

Schlagwörter: , , , , , | Abgelegt in société général

Festung Europa

Hören, was passiert. Und lesen.

shell-palmeira
Foto: Palmeira, Sal, Cabo Verde

Schlagwörter: , , , | Abgelegt in sad news,société général

Man + Machine = Music

Groovy Nummer, oder ?
Mehr dazu hier.

Schlagwörter: , , | Abgelegt in artattack,science-friction,sfx

Bohemian Schnapsidee?

Video: Atombomben-Sequenz in der CT-Sendung Panorama (1:01)

Die tschechische Künstlergruppe Ztohoven hat mit ihrer neuesten Aktion wohl die Toleranzschwelle der Regierenden Dumpfbacken überschritten. Sie hackten sich in die Wettervorhersage des Fernsehens ein und zeigten eine Explosion mit Pilzwolke. Im Riesengebirge. Sah so aus wie man sich eine Mininuke in Anwendung vorstellen kann.
Jetzt warten hohe Geld- oder Freiheitsstrafen auf die Künstler. Auf Youtube war das Video zwischenzeitlich schon verschwunden aber bei der BBC (as seen on TV!) noch nicht! Mehr dazu bei der deutschsprachigen Website tschechien-online.org

Normalerweise sendet CT2 zu dieser Zeit Aufnahmen aus den tschechischen Erholungs- und Urlaubsgebieten, die von den Webcams eines privaten Anbieters eingespeist werden. Statt Bergidylle nebst Wetterprognose sah man kurz vor acht Uhr morgens einen Atompilz, der aus einem Tal im Riesengebirge aufzusteigen schien.

Eine der letzten Aktionen der im ganzen Land bekannten Aktionskünstler gibts hier zu sehen:

Schlagwörter: , , , , | Abgelegt in société général

Montag. Ruffmix.

Düsseldorf 2007
Gestern sahen wir in Mönchengladbach ein Restaurant, das mit dem Slogan Rippchen & Shrimps bis zum Abwinken warb. In Gedanken haben wir ganz heftig abgewunken. Wie wir auch bei jedem Laden, der Coffee-to-go anpreist, ans Abhauen denken. Holger hat’s zuende gedacht. Dieser Montagmorgen hat’s in sich. Das Goethe-Gymnasium drei Straßen weiter ist wegen Amok-Drohungen geschlossen. Die Rheinische Post lässt langsam aber sicher OB Erwin fallen.
November/Dezember. Warum bin ich hier ? Und nicht irgendwo in der Wärme ?
Das Wort zum Montag, gelesen bei Rainer:
Ipodioten (weiterlesen …)

Schlagwörter: , , , , , | Abgelegt in Allgemein

Ob’s was bringt ?

Aufklärung light.

Das Innenministerium NRW hat gestern einen neuen Andi-Comic veröffentlicht. Hier die Pressemitteilung.

Zitat daraus:

Der Comic erzählt, wie Andi, Murat, Ayshe und deren Freunde, die schon im ersten ANDI-Heft mitwirkten, islamistische Parolen im Alltag erleben und damit umgehen. Murat lernt einen Hassprediger kennen, dem es statt um den Islam als Religion um den religiösen Extremismus einer gefährlichen Minderheit geht. Die Geschichte im Comic wird angereichert durch so genannte Bildungseinschübe, mit denen bestimmte Begriffe und Themen vertieft werden: Was ist der Unterschied zwischen Islam und Islamismus? Was bedeutet die Trennung von Staat und Religion? Wie deutet der Islamismus die Scharia? Und wie genau wird der Begriff Jihad auf eine militante Weise missbraucht, die sogar den Terrorismus befürwortet?

Ich finde, die Story könnte ein Vorabendserienschreiber aus dem Papierkorb gerettet haben und die Zeichnungen wirken auf mich wie ein uninspirierter Mix aus Werbe-Storyboard und Manga (Die Augen!).

Testet doch mal die Wirkung auf eure Kinder….
Comic-Download hier

Schlagwörter: , , | Abgelegt in société général

Christus mit Knarre ? … oder: Bevor es Nacht wird

Ausgeträumt !
Ein Bild in einer Galerie in Salvador da Bahia, Brasilien. Aufgenommen im August 2007.

Immer noch nicht in die Welt vorgedrungen: Ernesto “Che” Guevara war alles andere als ein von Humanismus erleuchteter Revolutionär. Die zahlreichen Verklärungen seiner Person und Handlungen haben bei so manchem seiner ehemaligen Weggefährten zu reflexhaftem Dauerkopfschütteln geführt, was wiederum einige das wackelnde Organ gekostet hat. Erst nach vielen Kuba-Besuchen vertraute mir mancher meiner dortigen Freunde an, was von der Regierung der Insel als Blasphemie verurteilt und entsprechend empfindlich bestraft wird: Che war ein homophober Blutsäufer. Als die Revolution ihre ersten Gefangenen machte, befahl Che kurzen Prozess. Als sich ein junger Revolutionär weigerte, nahm Che dessen Waffe und erschoß höchstpersönlich eine Reihe von Leuten (Die Zahlen schwanken zwischen 10-100) ohne jedes vorausgegangene Verfahren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Unschuldige. Da ich dies auch von vielen älteren, ehemaligen Befürwortern der Revolution auf Kuba gehört habe, erscheint der geschilderte Vorfall mir mehr als plausibel. Kollateralschaden, würden heute nicht nur US-Militärs sagen.

Das steht immerhin in der Wikipedia:

Nach der Einnahme der Festung Havanna sowie des Gefängnisses und der Befreiung der einsitzenden politischen Gefangenen Batistas, diente das Gebäude umgekehrt der Inhaftierung von politischen Gegner der Revolutionäre. Offiziell wurden hauptsächlich Batista-Anhänger und Kooperateure der USA inhaftiert, zudem auch Menschen, welche aus Sicht der neuen Regierung potentielle Gegner darstellen könnten. Che wirkte führend in den Revolutionsgerichten, welche zahlreiche Todesurteile verabschiedeten. 179 Erschießungsopfer dieser Tribunale können als gesichert gelten, Schätzungen gehen von bis zu 2000 Opfern aus.

Guevara richtete in dieser Zeit so genannte Lager für Besserungsarbeit („Guanacahabibes“) ein. In sie sollen nicht nur Dissidenten, sondern auch Homosexuelle geschickt worden sein.

Obgleich Kritik an Che Guevara und seinem Erbe von der politischen Mitte und Rechten stammt, üben auch andere politische Gruppen wie Anarchisten und Libertäre Kritik an seiner Person; sie betrachten Guevera als einen autoritären Stalinisten, dessen Ziel die Schaffung eines bürokratischen stalinistischen Regimes gewesen sei.

Das Weblexikon:

Obwohl oft als “Held” bezeichnet, sehen Gegner von Guevara, besonders Mitglieder der kubanischen Exilgemeinschaft in den USA und Flüchtlinge aus kommunistisch regierten Ländern, ihn als einen Mörder und Terroristen an. Sie verweisen beispielsweise auf seine Freude an der Exekution von Gegnern der kubanischen Revolution und wenden ein, dass er verantwortlich sei für Folter und Tötung tausender Insassen kubanischer Gefängnisse und für den Mord an zahlreichen Kleinbauern in den Regionen, welche seine Guerillatruppen kontrollierten oder aufsuchten. (Álvaro Vargas Llosa, “The Killing Machine: Che Guevara, from Communist Firebrand to Capitalist Brand”, 11 July 2005. Online at the New Republic, veröffentlicht 5 Januar 2006.)Tatsächlich begründete Guevara das kubanische System der Arbeitslager: Er stiftete das erste Arbeitslager in Guanahacabibes zur Umerziehung von Managern staatlicher Betriebe, welche sich der Übertretung oder Missachtung der “revolutionären Ethik” schuldig gemacht hatten. (Samuel Farber, “The Resurrection of Che Guevara”, Summer 1998. William Paterson University online, veröffentlicht 18 Juni 2006.) Das Arbeitslagersystem wurde später (viele Jahre nach Guevaras Tod) verwendet zur Inhaftierung Homosexueller, Regimekritiker und Aids-Infizierter (“gays, dissidents, and AIDS victims.”Paul Berman, “The Cult of Che”, 24 September, 2004. Slate Online, veröffentlicht 18 Juni 2006.)

Auch seine Aussage, er hätte, wenn er in der Kubakrise die Verfügungsgewalt über die Atomraketen gehabt hätte, diese auch abgefeuert, erscheint – nimmt man sie denn ernst – angesichts eines damals nur knapp vermiedenen weltweiten Atomkrieges mit potentiell millionenfachen Opfern unter der Erdbevölkerung befremdlich.

Leider werden solche Tatsachen ausserhalb Kubas oft nur von ewig Gestrigen, Rechten & Reaktionären für ihre Propaganda ans Licht gezogen. Mehr dazu hier.
Zu dieser Mischpoke gehörte er ganz bestimmt nicht: Reinaldo Arenas

Ich empfehle dazu dringend die Lektüre der Bücher von Reinaldo Arenas.

Seltsamerweise werden auch in deutschen Medien 2007 zum 40. Todestag des Argentiniers solche Zusammenhänge kaum erwähnt, bzw. verschwiegen. Che als Fashion-Opium für´s fernsehverblödete Volk ?
Massenpsychologisch trägt die Che-Verehrung natürlich schwerst katholische Züge. Sie wird, interessanterweise nur begrenzt, (Manche Kubaner sagen, Fidel hätte Che nach Bolivien geschickt, damit er ihn nicht selbst ausschalten musste) von einem System gefördert, das 2006 viel von Nationalem Sozialismus spricht. Klingelt da was ?

Schlagwörter: , , , , , , , , | Abgelegt in augenpeitschen
« Vorherige SeiteNächste Seite »