Bankside 2007

Letzten Samstag in London: Zur Ausstellung von Gilbert & George in die Tate Modern gefahren. Frühmorgens durch den Eurotunnel (Sonderangebot !) hat’s von Zweitwohnsitz Audresselles in Frankreich knapp 1:45 h gebraucht. Direkt einen Parkplatz gefunden. Parkgebühren & Stadtmaut entfallen am Wochenende. Gut für´s Portemonnaie und die Laune.
Die ständige Austellung in der Tate Modern ist übrigens kostenlos – allein das von HdM zum Museuem umgestaltete Ölkraftwerk in einem der ehemals heruntergekommensten Viertel der Stadt ist einen Besuch wert. Zur Zeit stellt neben G&G auch Carsten Höller aus. Er hat Rutschen gebaut, die besonders den Kindern (auch den größeren – ich sah selbst Großmütter einsteigen!) den Museumsbesuch attraktiv machen. Und… – sehr atmosphärisch – London bei schönstem Wetter um 7 Uhr morgens! Meine Fotos dazu hier.
Auch nach wie vor nett: Die Millenium Bridge. Von den Londonern (deswegen) The Wobbly Bridge genannt, soll damals Architekt Sir Norman Foster auf die Frage Was lief falsch bei der Konstruktion der Brücke ? geantwortet haben: Nichts. Die Leute laufen falsch. Ähnlich arrogant empfinde ich das Gehabe der Rich Kids, die nun das Viertel in ihren Lofts & Restaurants bestimmen. Die Gentrifizierung der Gegend hinterließ bei mir durchaus einen zwiespältigen Eindruck. Dazu empfehle ich die Lektüre der Zeitschrift DU (Ausgabe Mai 2000)
Zum Bild oben:
Von meinem Lieblingsprayer Banksy’s fand ich Spuren nur noch im Museums-shop…
