Sprich, wenn's wehtut !

Plenty fish in the sea

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... und wir haben 12 Kilo davon in Form von Dorsch, Seehecht und Makrelen rausgeholt. Persönlicher Rekord. Musste ich einfach posten. ( Gruß an Skipper Erik !) Bo H. hat auf dem Wasser ein paar seiner R’n’B-Klassiker zum Besten gegeben und die Viecher haben gebissen wie Teufel ! Den Rest der Woche gibt’s jetzt Fisch. Nur das Posen müssen wir noch üben …

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Read & destroy …

(John Cale, Sabotage)

Ihr sollt mehr lesen ! Auch wenn ihr kein Geld für Bücher habt !
Es wird Zeit für Übermorgen !

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Reminder …

Vote, if you like it!

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Schlechte Arbeit & gute Laune

Die Happy Mondays der Bauindustrie.

Nachts in einem 800-Seelen-Dorf im Departement Nord /Pas-de-Calais. Walzen wälzen sich durch die kleinen Straßen. Bagger fahren um die Wette. Teermaschinen rattern selbst taube Rentner wach. Und: halbnackte, in fremden Zungen gröhlende junge Männer bedienen diesen Fuhrpark des Grauens. Hallelujah! Brunémont kommt nicht zur Ruhe. Seit 3 Jahren geht das schon so. Die Männer leben auf dem Campingplatz der Gemeinde. Mit ihren Baumaschinen. Bis zu 50 sind es, mit ihren Familien bilden sie ein Dorf im Dorf. Das Wunder, bisher: Keiner rief die Flics. Denn die britischen Rüpel haben dem ein oder anderen Froschfresser die Garagenzufahrt für kleines Geld geteert oder sonstwas gebaut. Aber jetzt reicht´s: Jemand ruft die Gendarmen. Und die kommen mit 150 Mann auf’s Campinggelände, weil, ... hool rules. Neun der Männer werden festgenommen und es entfaltet sich eine Geschichte wie aus einer dieser rauhen, realistischen englischen Komödien. Seit Jahren zieht dieser Trupp durch den Norden Frankreichs und bietet mit dem Spruch: Wir sind gerade auf der Baustelle fertig geworden, haben noch Teer, Asphalt oder Steine. Können wir Ihnen ganz günstig was bauen… ” Sehr viele sparsame Franzosen vergaßen ihre sonst liebevoll gepflegten Vorbehalte gegenüber ihren Nachbarn von der Insel angesichts solch beeindruckender Mannschafts-und Maschinenstärke. Professionelle Schwarzarbeit ? Yes, please.
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Foto: © La Voix du Nord

Dass alles, was die Jungs bauen, ziemlicher Mist ist, stellt sich bald heraus. Statt Teer werden Kiesel in die Einfahrt gewalzt und auch sonst lässt die Arbeitsauffassung arg zu wünschen übrig. Immerhin ist so über die Jahre ein nicht mehr zu tolerierendes Schadenssümmchen gewachsen. Die Polizei beschlagnahmt deshalb die von der Insel mitgebrachten Baumaschinen. Wert: Eine Million Euro. Ebenso manche Campingbusse und Luxuskarossen der fröhlichen Briten, die sich eben so verhielten, wie es sich Neoliberale hüben und drüben wünschen. Keine Arbeit ? Such dir welche. And try to get away with it !

And here: The story en français ! 1 und 2

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Ich nenne das: Gute Arbeit.

Und zwar zweimal. Der Report & sein Sujet. Bravo !
Elektroreporter und Trüffelschwein Mario Sixtus bringt in der neuen Folge ein Interview mit 2 Jungs, deren Argumente sich gewaschen haben. Links auch hier in der Blogroll. Wer seinen Eltern erklären will, was er so den lieben langen Tag macht, wovon und wofür er lebt und wie die die Welt heutzutage hinter dem elterlichen Wohnzimmerfenster aussieht, hat jetzt ein prima Weihnachtsgeschenk. Das Buch von Holm Friebe und Sascha Lobo.
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Here comes the flood

Ich mag dieses Lied seit über 25 Jahren. In der Version von Robert Fripp, gesungen von Komponist & Texter Peter Gabriel. Es lieferte den Soundtrack zu einem Albtraum, den ich seit meiner Kindheit so oft träumte, dass er seinen Schrecken verlor und zu einem guten alten Bekannten wurde. Der Traum: Eine Riesenwelle baut sich über mir auf und verschlingt mich und alles um mich herum. And i like it.

Da ich seit einigen Jahren mehrere Monate im Jahr sehr, sehr nah an einem stürmischen Meer wohne, wird vielleicht irgendwann Wirklichkeit, womit ich in meinem Traum schon gut leben kann. Jetzt hat jemand NASA-Daten und Google Earth gemixt und so möglich gemacht, sich die Überflutungen weltweit bei einem Ansteigen des Meerespiegels anzusehen. Hey, ich werde auf einer Halbinsel wohnen …
So geht das Lied weiter: we’ll say goodbye to
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Check in & spit out !

Bald Speicheltests vor Flügen in die USA ?

Der Nouvel Observateur meldete schon letzte Woche, dass nun 11 Länder HIV-Seropositiven die Einreise verweigern. USA, Russland, China, Südkorea, Saudi-Arabien, Qatar, Brunei, Irak, Sudan, Armenien und Moldawien. Ebenfalls wird in diesen Ländern nach positivem Test sofort abgeschoben. Die Achse des Blöden ?

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Le quiz de cine du dimanche, part 3 deutsch english

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ALLEZ !

->click !

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RAD(IO)ON …

Abends in Frankreich bei Sauwetter. Wir hören Radio, sehen fern und sehen wieder, was schon fast verschwunden schien: la difference…
Wenn sowas in Deutschland gemeldet würde, wäre die Panik groß und die Medien wochenlang voll davon. Ein natürliches, radioaktives Gas namens RADON entweicht in vielen Regionen und sorgt für gar nicht mal so wenig Todesfälle.
Das Gas entweicht auch deutschem Boden und es sterben wesentlich mehr Leute deswegen, als, sagen wir mal, durch den Verzehr von Gammelfleisch.

En Allemagne, où 37.700 personnes meurent chaque année d’un cancer du poumon, environ 5% soit 1.896 seraient attribuables au radon, dont 1.436 chez les hommes, selon Heinz-Erich Wichmann (Centre de recherche sur l’environnement et la Santé – Université de Munich)

Quelle: TF1

Vielleicht sind die französischen TV-Konsumenten einfach abgebrühter, denn die Häufung von Katastrophen in den Nachrichten kommentieren hier viele mit einem gesunden Achselzucken. Und deshalb hauen die Sender einem immer mehr dramatische Meldungen um die Ohren. Das Resultat dieser sich wechselseitig bedingenden und bedienenden Strömungen: Wenn die Welt untergeht, sind die Franzosen einfach nur überrrascht. Trinken ihren Wein aus und geben den USA die Schuld. So einfach ist das.

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Back from the U.S.S.R.

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Zurück vom Zakk. Die Maske runter. Düsseldorf, verschwunden in den Weiten Russlands – siehe link – www.düsseldorf.ru – das haben uns Kölner eingebrockt.
Billly`s Band aus St. Petersburg überzeugte nur teilweise. Aber war schon OK, die Stimmung und das zu 80 % russischsprachige und doch zivilisierte Publikum ergaben eine nette Spätherbstatmospähre, wie wir sie ALLE wieder brauchen …

Ausnahmsweise floß kein Wodka, wollten wir doch die Leute von Kompott relativ nüchtern kennenlernen. Und siehe, an den Turmtables war Stas, der sich gleich zum Musikminister des Kollektivs erklärte. Mitja’s Demo rübergeschoben. Der alte Babylovekollege ist umtriebig geblieben. Bravo. Mal sehen was kommt …

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