Sprich, wenn’s wehtut !

Mais… voilà!

Mal was Kluges über “Marketing für’s Web 2.0” gelesen. Hier.
Wen’s interessiert. So funktionierte vermarkten auch schon vor dem “Mitmachnet”.
Auch gut, der hier. Links ist wieder hip ?
Man sieht, das Wetter hier ist schlecht und ich habe fast alle Bücher ausgelesen.
Fast, weil eines glänzt seit Februar noch eingeschweißt vom Bücherstapel. Habe den Marginalienband dazu allerdings stimmungsmäßig unbeschadet überstanden.

blockhaus dans les champs
Malerei in Öl zur Stimmung von Dmitrij Dihochvchnij.

Tags: , | Abgelegt in société général

Lust auf DEMO?

Hier!

bikesin_nyc_streets.jpg

Text RSF:

JO PEKIN 2008
Venez manifester le 8 août devant les ambassades de Chine et sur Internet

Reporters sans frontières appelle à manifester devant les ambassades de la Chine populaire à Londres, Madrid, Berlin, Paris, Washington et Stockholm le 8 août 2008, jour de la cérémonie d’ouverture des Jeux olympiques de Pékin. La veille, deux manifestations sont prévues à Rome et Ottawa. Enfin, un rassemblement est prévu devant le musée olympique à Lausanne, le 8 août.

Une cybermanifestation devant le stade olympique de Pékin est également prévue sur le site de Reporters sans frontières.

A Paris, rendez-vous à 13 heures, le 8 août, à l’angle de l’avenue George V et de la rue de la Trémoille dans le 8e arrondissement de Paris. Des membres de l’organisation distribueront aux participants des tee-shirts de la campagne “Pékin 2008” et du matériel pour manifester pacifiquement.

Reporters sans frontières organise plusieurs autres rassemblements dans le monde :

– A Berlin, en face de l’ambassade de Chine (Jannowitzbrücke) à partir de 13 heures, le 8 août. – A Washington, près de l’ambassade de Chine (2300 Connecticut Ave. Washington) à partir de 8 heures, le 8 août. – A Stockholm, en face de l’ambassade de Chine (Lidovägen 8) à 13 heures, le 8 août. – A Lausanne, devant le Musée olympique (quai d’Ouchy 1), à partir de 17 heures, le 8 août. – A Rom, devant la mairie du 4e arrondissement à midi, le 7 août. – A Ottawa, devant l’ambassade de Chine (515 St. Patrick Street), à partir de midi, le 7 août. – A London, devant l’ambassade de Chine (49-51 Portland Place), à partir de 13 heures, le 8 août. – A Madrid, devant l’ambassade de Chine (C/Arturo Soria, 113), à partir de 13 heures, le 8 août.

Ces manifestations ont pour but de demander la libération des journalistes et des défenseurs des droits de l’homme chinois détenus, harcelés ou contraints de quitter Pékin. Les autorités de Pékin n’ont pas respecté les promesses qu’elles avaient faites en 2001, concernant la liberté d’expression, lorsque la ville avait été choisie pour organiser les olympiades de 2008.

Reporters sans frontières organise le même jour une cybermanifestation sur le site http://www.rsfbeijing2008.org. Les internautes du monde entier pourront manifester virtuellement devant le stade olympique de Pékin avec le slogan de leur choix.

Tags: , | Abgelegt in société général

Die Logik des Geldes.

Zynismus. Ein IOC-Funktionär will China verklagen. Nicht wegen seiner Menschenrechtspraxis, versteht sich. Sondern weil …

Boykottiert die Produkte der Sponsoren!

Tags: , , , | Abgelegt in société général

Padam, padam, padam…

Pomp. Pomp. Pomp.

Il chante



Tags: , , , | Abgelegt in sfx, société général

Eine Fête für die Stadt Arras.

St.Robbie

Titel frei nach Andrzej Szczypiorski.
(Literatur-Tipp!)

Zum Photo: Die Tür ist verkohlt – späte Rache eines Royalisten?

Einen Tag vor einem der größten Konzertereignisse nördlich von Paris ( so steht’s in der Tageszeitung Voix du Nord!) haben wir uns den Verwaltungssitz unseres Départements angesehen. Eindruck: zwiespältig.

Es spielen dieses Wochenende u.a. Chemical Brothers, Radiohead und 2ManyDJs.
Auf dem historischen Platz. Das Festival dauert 3 Tage – Festivalkarte 135 €.
Trotz aller Schönheit des alten Teils der Stadt ist eine gewisse Tristesse nicht zu übersehen. Dazu: Bilder aus Arras

Tags: , , | Abgelegt in In Bewegung, société général

Seit drei Jahren…

All fake

... steht dieses Ensemble. Zu Ehren des berühmtesten französischen Ägyptologen. Und zu Freude aller britischen Touristen, die sich schon weiter südlich wähnen.
Die Frage ist: Wo ?

Tags: , , , | Abgelegt in augenpeitschen, société général

Transparenz?

Wenn ich irgendwo lesen oder hören muss, dass Unternehmen sich zu Transparenz und ethischen Verhaltensweisen verpflichten (oder sollen, oder sollten), Werbeagenturen Wahrhaftigkeit als Unternehmenskultur angeben und die Pharmaindustrie sich dem Wohl der Menschheit widmet, fühle ich mich immer im ganz falschen Film. Das Gegenteil von Transparenz macht Wirtschaft, Profit und Konkurrenz erst möglich. Ich musste noch in jedem Job mit “Verantwortung” vertraglich bindende Geheimhaltungsklauseln unterschreiben. Auch als Unternehmer würde ich den Teufel tun, die mit Lieferanten und Kunden ausgehandelten Preise etc. transparent zu machen.

Kapitalismus ist gezügeltes, daher legales Verbrechen und trägt laut seinen Protagonisten zur Zivilisierung unserer Spezies bei. Als ich einen mir bekannten Manager einmal fragte, was er von grenzwertigen Machenschaften seines global operierenden Unternehmens hält, bekam ich zur Antwort: “Ist doch besser als Krieg, oder?” Ein anderer sah in der Wirtschaft “den Krieg mit zivilisierten Mitteln und sehr wenigen Toten.”

Von solch entwaffnender Offenheit sind die Jungs zur Zeit eher selten und beten lieber oben beschriebene Unwahrheiten herunter. Schließlich ist die Lüge ja auch der Ursprung aller menschlichen Kultur und unterscheidet unsere Kommunkation von den Gepflogenheiten im Tierreich. Obwohl manche Primaten ja auch ziemlich fiese Tricks draufhaben sollen.

Die Leute, die wir wählen und dafür bezahlen, das Ganze in Grenzen zu halten, verhalten sich leider, aber folgerichtig, ähnlich. Staatsgeheimnisse. Kampf um Rohstoffe. Waffenlieferungen. Nur wenn mal was den Rahmen des Legalen Sprengendes auffliegt, wird sich in der Presse kurz aufgeregt , was gut ist für die Illusion einer freien Welt und schlecht für die Kapazität des kollektiven Gedächtnisses. Zugeschissen mit News von Korruption, Bespitzelung und anderen Wirtschaftsskandalen keimt kaum noch das Bewusstsein auf, dass sich an der Conditio humana was ändern ließe. Sind wir wirklich alle RREEMM ?

I guess, it´s human nature.
(Tony Soprano)

learn from Lennon

Tags: , , , , , , | Abgelegt in société général

Dig this…

Our man in the Potala

Bild ©

Warum Roland Koch und Jürgen Rüttgers die besten Freunde des Dalai Lamas sind ? Weil er an Popularitätswerten kaum noch zu übertreffen ist. An dieser Stelle sei mal in die Gebetsschale gespuckt:
Religionsfreiheit?
Gewaltlosigkeit?

Ich habe ihn, Tenzin Gyatso, vor 11 Jahren in Neuss (gratis!) bei einem “Teaching” vor ca. 100 Personen, zur Hälfte Exiltibeter, gesehen und war eigentlich recht angetan. Trotzdem bin ich antireligiös und ausgesprochen mißtrauisch gegenüber “Autoritätspersonen” geblieben. Seien sie aus Tibet oder sonstwo her.
Hier noch `ne Nummer aus dem Jahr 1987:

“practising things like astral projection…”



Tags: , , , | Abgelegt in société général

Zwischen den Polen…

Klamotten für Second Life
...herumgetrieben.
Mehr sehen ? Hier

Ich sag nur eins: Uwaga!

Piraten-Dokument

Übersetzt: Vorsicht !
Mein neues polnisches Lieblingswort. Ich möchte dem immer ein “Duggu” hinzufügen. Aber das ist in Mali. Nicht dort, sondern in Mragowo habe ich den Fehler begangen, einfach über eine Straße zu gehen. Das dürfen dort aber nur die Einheimischen. Alle anderen gehen ausschließlich über Zebrastreifen oder zahlen 50 Zloty (ca 15€) Strafe. Der Piraten-Polizist wollte zuerst gar 500. Kurz vor der Grenze zu Kaliningrad befanden wir uns schon im Wilden Osten.

Tags: , , | Abgelegt in In Bewegung, société général

Vorhang!

Black Power.

“Schluss mit dem Theater” meint der Ehrenvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Manfred von Richthofen. ( Warum muss ich bei dem bloß dauernd an strunzblöde, jetzt von Film geadelte Fliegerhelden denken ?) Meine ich auch. Also Schluss mit dem Olympia-Schwachsinn. Von der “Olympischen Idee”, was immer das sein soll, mal ganz abgesehen, und auch mal Tibet beiseite, ist die Tatsache, dass China hinter den Generälen in Burma und hinter dem Wahnsinnigen in Pjöngjang steht, die komunistischkapitalistische Versklavung von Millionen Chinesen für seinen Wirtschaftsboom betreibt, nicht Anlass genug für einen Boykott des Spiele, der übrigens immer mittel- bis langfristig positive Auswirkungen auf den Verlauf der Geschichte hatte, ganz gleich was die Sportfunktionärschwachmaten erzählen? Der Satz “Sport hat nichts mit Politik zu tun” ist so sinnig wie “Kochkunst hat nichts mit Ernährung…”, oder “Geld hat nichts mit Wirtschaft…”
Endlich sehen wir wo der flügellahme Saurier des steinzeitkapitalistischen Dumpfsinns seine müden Krallen nochmal reingehakt hat: In die Sportwelt. Nicht das dies sooo neu wäre, aber ich hoffe, das jetzt auch dem tumbesten Fan des Leibesertüchtigungsspektakels ein wenig weniger wohl vor dem Breitwandflachbildschirm wird. Wahrscheinlich aber sind die Proteste ein medialer Knüller und alle (ausser in China und anderen Diktaturen) schaun sich die Spiele unter dem Aspekt an, wer, wann und wo und wie protestiert; wieviele mitmachen und so weiter. Hätt ich gar nix gegen. Das einzige Argument für Austragung und Fernsehübertragung von Peking 2008.

Tags: , , , , , | Abgelegt in société général
Nächste Seite »