Sprich, wenn's wehtut !

Statt Blumen.

Max Goldt, 2007

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This one is for John!

Zum 30. Todestag von John Lennon.
Wikileaks gewidmet!
Gimme some TRUTH!

Zum Mitsingen:

I’m sick and tired of hearing things from uptight, short-sighted,
narrow-minded hypocritics
All I want is the truth Just gimme some truth
I’ve had enough of reading things by neurotic, psychotic, pig-headed politicians
All I want is the truth Just gimme some truth
No short-haired, yellow-bellied, son of tricky dicky is gonna mother hubbard soft soap me
With just a pocketful of hope
Money for dope
Money for rope

I’m sick to death of seeing things From tight-lipped, condescending,
mama’s little chauvinists
All I want is the truth Just gimme some truth now
I’ve had enough of watching scenes
Of schizophrenic, ego-centric, paranoic, prima-donnas
All I want is the truth now Just gimme some truth
No short-haired, yellow-bellied, son of tricky dicky
Is gonna mother hubbard soft soap me
With just a pocketful of soap
It’s money for dope
Money for rope

Ah, I’m sick and tired of hearing things from uptight,
short-sighted, narrow-minded hypocrites
All I want is the truth now Just gimme some truth now
I’ve had enough of reading things
By neurotic, psychotic, pig-headed politicians
All I want is the truth now Just gimme some truth now
All I want is the truth now Just gimme some truth now
All I want is the truthJust gimme some truth All I want is the truth
Just gimme some truth

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Doch, doch – es geht wirklich um was!

Ich alter Skeptiker muss mich bei so manchem entschuldigen, dem ich den Verschwörungstheorie-Virus diagnostiziert habe.
Seit ein paar Tagen kommt’s knüppeldick: Nicht nur daß (unsere, die “westlichen”) Regierungen tatsächlich Klartext fürchten, Journalisten einfach nicht ihre Arbeit tun – auch Staatsorgane setzen Verfassungen ausser Kraft. Unsere Welt 3.0 hat gerade erst begonnen. Hier. und hier und auch hier lesen und das hier unterstützen!

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Der wahre Skandal.

... sind “Journalisten” wie dieser hier:



Schon 2 Wochen her, aber immer noch ein Knaller.

Ich habe meine GEZ – Gebühren immer gerne bezahlt. Das Privatfernsehen in Deutschland kann als reine Produktvermarktungsmaschine kein Hort des investigativen Journalismus sein. Dafür haben wir gebührenfinanziertes öffentlich-rechtliches… zumindest wollte ich mir das selbst glauben machen.
Aber solche Kommentare desillusionieren.
Nochmal auf der Zunge zergehen lassen:

»Was Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bürger angeht, sollten wir uns an den USA orientieren. Telefonüberwachung, Onlinedurchsuchung, Datenspeicherung und ab und zu ein Fingerabdruck, das ist kein Teufelszeug. Wer das nicht will, kann sich ja zuhause hinter dem Ofen verkriechen.«

Davon abgesehen:

In den USA gibt es keine (Vorrats-)Datenspeicherung. Und keine Fingerabdrücke im Personalausweis, auch nicht ab & zu.
Hintergrund bei netzpolitik.org

Netbooknews.de dazu: Wir spenden 25% der Amazon-Einnahmen an Wikileaks!

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The grass is greener when there are no sides.

Sagt ein Kommentar in dieser Diskussion um einen Text von Julian Assange.
Dort wird auch eine Frage diskutiert, die ich mir ebenfalls stelle: Wird durch die Arbeit von Wikileaks nicht das Bemühen von Staaten verstärkt, ihre Geheimnistuerei zu optimieren? Und was hat das für Folgen?

Klar wäre es prima, wenn sich weltweit so etwas wie Postnationalismus durchsetzen würde. (Siehe Titel)
Allein, mir fehlt der Glaube.

Update: Jetzt MIT Bild

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No fear.

Mitmachen!

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Norkorea hat schon gewonnen.

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Der Film zum Novembernachmittag.

Episode 2

NEU! Episode 3
...und voilà: Episodel 4
und Episode 5

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Geh ma zur Sache!

Diese Petition war überfällig. Brauchbare Zusammenfassung der GEMA-Thematik von einem (allerdings sehr musik-akademischen) User im dortigen Forum, den ich hiermit zitiere:

In den bisherigen Posts findet sich sehr oft das Argument, nach Jahrhunderten kulturgeschichtlicher Entwicklung gebe es heute im Grunde gar keine wirklich neuen Gedanken mehr, welche überhaupt noch urheberrechtlich schützenswert seien.

Das bedeutet sinngemäß, quasi 100% des Materials der meisten sogenannten Neuschöpfungen seien nichts weiter, als nur die x-trilliardste Neuaufbereitung bereits seit Jahrhunderten überlieferten Gedankenguts.

Dieser Argumentation kann man sich nur schwer entziehen.

Nehmen wir in Sachen Text einmal die Satzbeispiele “I love you”, “You love me”, “If you love me”, “I love her so”. Als zusammenhängende Sätze – also in Anführungszeichen – gegoogelt, bestaunt man dieses:

“I love her so”: 1 Million Ergebnisse
“If you love me”: 1,1 Millionen Ergebnisse
“You love me”: 12,3 Millionen Ergebnisse
“I love you”: 104 Millionen Ergebnisse

Berechtigte Frage:
Was ist an einem banalen Songtext, der sich blubbernd um solche zentralen Sätze rankt, noch schützenswert?

Ehrliche Antwort:
Nichts, aber auch rein gar nichts.

Nehmen wir in Sachen Vertonung das harmonische Gebilde.
Das kann man zwar (Gott sei Dank) nicht googeln Zwinkernd;
braucht man aber auch gar nicht erst.

Von den Kirchentonarten über die Entwicklung zur Dur-/Moll-Tonalität, über uralte Hüte wie den aus der Moll-Subdominante hervorgegangenen neapolitanischen Sextakkord, bis hin zur Blues-Harmonik, ist alles erfunden und spätestens mit Diether de la Motte auch alles beschrieben, was die abendländische Musik in puncto Harmonik hergibt.

Wie sieht es mit der Melodiebildung aus?
Wer kann auch nur ein einziges vielverkauftes “neues” Werk nennen, dessen Melodien nicht aus Tonleiterausschnitten, gebrochenen Dreiklängen u.d.D.m. bestehen;
und welches nicht in einer der 26 gängigen Quintenzirkel-Tonarten komponiert ist, die sich bereits in Bachs “Wohltemperierten Clavier” finden?

Fazit:
Auch daran gibt es nichts mehr zu schützen.

Im Gegenteil, sollte die diesbezügliche Einfältigkeit und Ideenlosigkeit insbesondere der heutigen Unterhaltungsmusik endlich (wenn auch viel zu spät) zum Anlass genommen werden, den Elefantenanteil der sogenannten “Werke” der trivialen Unterhaltungs-”Literatur” grundsätzlich als jene Kopien des Gedankengutes Anderer beim Namen zu nennen, welche sie sind.

Müssten von heute an die Komponisten der U-Musik-Branche, welche ein neues Werk anmelden möchten, beweisen, dass sie eine wirklich neue Idee zu Papier gebracht haben;
dann bräche von jetzt auf gleich die Zahl der Werkanmeldungen um 99,99999999999999% zusammen.

Die GEMA von 2009 hat die ethischen Grundsätze der Gründerzeit-GEMA längst über Bord geworfen.
Es geht nicht mehr um den Schutz von Urheberrechten.

Die GEMA wurde im Laufe der Jahrzehnte, von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt, von den einschlägigen Machern der U-Musik-Szene unterwandert. Und deshalb geht es der GEMA von heute einzig und allein nur noch darum, den Millionen Dumpfbacken, welche das System nicht durchschauen, Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Irrtum, dem viele Musikfreunde aufgesessen sind, ist der, dass sie glauben, die GEMA-Gebühren, welche für Konzerte erhoben werden, kämen den Autoren zu Gute, deren Werke in dem jeweiligen Konzert aufgeführt werden.
Dem ist nicht so.

Als Unwort des Jahres schlage ich hiermit “GEMA-Verteilungsschlüssel” vor.
Die GEMA-Gebühren wandern in einen großen Topf.
Das meiste Geld aus diesem Topf bekommen diejenigen, welche den größten Umsatz machen.

Wenn also in Konzerten Werke alter (und daher nicht mehr geschützter) Komponisten aufgeführt werden, oder unbekannte Werke eines umsatzschwachen moderne Komponisten;
dann leisten die Zuhörer dieser Konzerte mit ihren GEMA-Gebühren nicht etwa einen Beitrag zum Erhalt unseres Kulturgutes; sondern sie blasen, ohne dass sie davon wissen, über den GEMA-Topf den Top-Machern der Pop-Branche weitere Millionen in den Allerwertesten.

Das ist vergleichbar mit Kassenärzten, welche aus dem Beitrags-Topf der Krankenversicherten ein sündhaft teures “W.A. Mozart”-Hüftgelenk abrechnen, jedoch ein “D. Bohlen”-Billig-Implantat aus Fernost einsetzen, und sich den Gewinn in die eigene Tasche stecken.

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