Sprich, wenn’s wehtut !

Geschenk umtauschen?

Hier was für Freunde der Wissenschaft: Die DNA des Partners als Halskette.

Gen wir zusammen ?

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Weekend Report

Bärchen, Wolf & Tarantel
Freitag. Im Damen & Herren gewesen. Die Kasse machte Taschenlampe. Die Fotos der Wollf (zu sehen mit Tanja Tarantel links im Bild). Der Sound: Sergejwitsch meets Hähle. Die Ankündigung:

elektonische musik und poesie |
einflüsse : kraftwerk, massive attack, portishead, usw…
ernsthaft wie verspielt werden poetische texte, manchmal krachende oder eingängige loops mit übereinandergeschichteten sounds eines theremins kombiniert.
reinhören?

Von den Einflüssen war nix zu spüren. Wahrscheinlich geben das inzwischen alle uninspiriert dahin klimpernden/dichtenden Kombos an. Die Dame am Theremin entlockte dem Instrument lediglich sowas wie “Radio Static” – dazu braucht’s das Teil nun wirklich nicht. Der Dichter hätte unter Poetry-Slam-Bedingungen wahrscheinlich nach 2 Minuten das Feld geräumt. Grausig. Immerhin ertrugen ca. 25 Leute tapfer etwas, was in Berlin wahrscheinlich nur im engsten Freundeskreis praktiziert wird. Die Sounds vom Laptop dazu waren ebenfalls von gepflegter Einfallslosigkeit. Das ist also “elek-tonische” Musik. Falsch be- und geschrieben.

Nach 4 Stücken haben wir´s nicht mehr ausgehalten und sind in einer Bar in Bahnhofsnähe gelandet, “Ellington” der Name, in der ein paar kubanische Musiker (1a – Klischee: Guayabera und Puros!) die abgenudelten Son-Evergreens, hierzulande hauptsächlich vom Buena Vista Socia Club bekannt, zum Besten gaben. Seltsamerweise war hier ein Kraftwerker anwesend. Ansonsten: Schlechter Service, mässige Drinks und… ay candela !

Laune im Keller – ab ins Café de Paris. Hier rettete ein fähiger Barmann den Abend. Bis in den Morgen stellte ich mir die Frage: Warum überhaupt noch ausgehen im Dorf ?

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Kindergarden Porn

Warum Popkultur heute nur noch was für retardierte Klemmis und orientierungslose Dummbatze ist, führt uns der Popkulturjunkie hier vor. Deutschland, 2007.

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Macht sie wieder weg, bitte …

Zurück in Düsseldorf. Und, oh Wunder! , überall hängen noch Deutschland-Fahnen. Autos sind auch noch beflaggt …
Ist das nur Phänomenen wie Nachlässigkeit, Faulheit oder Desinteresse geschuldet – wie bei den Weihnachtsbäumen Ende Januar – oder hat sich während der WM eine plötzliche und nichtsdestotrotz dauerhafte Vaterlandsliebe eingestellt ?
Ich find’s nicht so toll. Dazu der Historiker Hans-Ulrich Wehler gestern im DRadio Kultur “Den Nationalstaat zeichnet aus, dass er sich seine Vergangenheit erfindet und meistens eine (eher diffuse) Zukunftsvision hat.(...) Der Mythos vom “auserwählten Volk” ist auch der Mythos aller Nationalstaaten.” Ein sehr hörenswerter Beitrag. Noch was zum Thema Nationalismus/Patriotismus.

Also, schön falten. Ab in den Schrank und erst wieder zur EM 2008 rausholen, bitte. Danke.

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Too hot ? Trop chaud ? Oder was ?

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Vier Festivalbesucher in ihrem natürlichen Habitat.

Heiss ist es, heißt es und anderswo ist es noch heisser. Mir wird kalt, wenn ich daran denke. Ausserdem bin ich ein wenig frustriert über die kaum vorhandene Kommentarbereitschaft der Leser dieses Blogs. Zu heiss, zu anstrengend ?
Gestern sah ich Tri Yann Der Sänger sah aus und benahm sich wie Uwe Ochsenknecht. Das einzig Bemerkenswerte an dieser Altherren-Folkrock-Theatertruppe aus der Bretagne. Das Folkfestival het Lindeboom – aus purer Neugier hingegangen, sonst ja eher nicht so meine Tasse Tee – war umsonst, draussen und sehr gut organisiert. Die aus dem Festival-Wettberwerb als Sieger hervorgeganene Nachwuchsband “Troad” hat mir gut gefallen. Sonst eher nix so richtig. Auch von der nicht nur in Folk-Kreisen hochgelobten 3-Mädel-A appella -Gruppe LAIS war ich ein wenig entäuscht. Mehr dazu vielleicht irgendwann.

Ein Markengeschichtenerzähler war auch da. Der erzälte von ausgestorbenen Berufen und besang die Geschichte der Kolonialwaren Frankreichs. Ohne kritische Brüche.
Ach ja, ein Knirps hat mir auch noch auf die Füsse gekotzt.
Soweit zu Folk-Festivals.

Morgen geht’s an die Loire. Hoffentlich bessert sich meine Laune. Schreibt was !

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Menschenpark


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Im Düsseldorfer Zooviertel liegt der Zoopark.
Dort stellten Samstag & Sonntag Bildhauer & Maler ihre Werke auf den Rasen. Wir haben’s uns angesehen. Ich möchte nicht mehr dazu sagen. Meine Augen schmerzen noch. Doch, alles in allem, eine nette Idee, die Ausstellung.

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