Sprich, wenn’s wehtut !

Bankräuberbedarf

.... aber bei der Preisgestaltung hier muss man erst eine Bank überfallen, um sich die Dinger leisten zu können …

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Haiku 1

Die Stimme der Frau

verändert die Farbe nicht,

doch Jahreszeiten.

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snack!

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Japanischer Humor

Um Missverständnissen vorzubeuegen: Der Laden ist garantiert rein japanisch, nicht etwa eine deutsche Expat-Gruft. Sowas sieht man hier dauernd. Variationen in französisch, englisch, italienisch und spanisch zu Hauf. Das Viertel nennt sich übrigens Amerika-go und soll Camden nachempfunden sein, was bekanntlich in England liegt, etc. sine fine… Unbedingt aufs Bild klicken und auf Details achten !

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mjamm !

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pour Philippe

Osaka cest presque comme a Boulogne! Bonne fete! Les crevettes

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Und was ist das ?

Schwierigkeitsstufe 2

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Ostern in Klostern



In der Klosterstadt auf dem heiligen Berg Koya-san. Wir schlafen in einem der Kloster der buddhistischen Shingon – Schule. Die Mönche sitzen vor HighTech-Überwachungsanlagen und spielen auf ihren iBooks. Wenm ein Pilger sie bittet, verfassen sie Sinnsprüche in kalligraphischer Vollendung. Der Cola/Kaffee/Bier- Automat brummt friedlich neben Artefakten aus der Shogun-Zeit oder der Taisho-Epoche. Der Steingarten verbindet Zen-Ästhetik mit Shinto-Symbolen. Im Onsen der Damen plaudern Japanerinnen fröhlich miteinander, die Europäerinnen versuchen nicht störend aufzufallen. Im Männer-Onsen nehmen drei Amerikaner den Platz von zwölf Japanern ein. So ein Onsen (heisses Bad) würde sicher auch in Düsseldorf sein Geld einspielen. Wir warten jetzt in unseren Yukatas auf Tatamimatten in unserem Raum auf das Mönchs-Menue. Frohe Ostern miteinander !

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sakura smile

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From To-KYO to KYO-To



Kyoto hat was. Nur nicht unbedingt das, was wir uns unter einer alten Kaiserstadt vorstellen – zumindest grösstenteils nicht. Der beim Bau verständlicherweise höchst umstrittene Hauptbahnhof zum Beispiel. Ein postpostpostmodernes Monster, das die Stadt teilt. Man muss durch ihn durch wenn man von Nord nach Süd oder vice versa will. Stellt euch einen ungeheuer hässlichen Klotz vor, der von Flingern bis nach Bilk die Stadt teilt. 16 Stockwerke hoch und voller Shopping Malls. Dabei nur 11 Bahngleise. Und dann, in den Gedärmen dieses Scheusals findet man beschauliche Cafes in denen fehlerfrei Goethezitate als Relief die Wände zieren und Schubert, Brahms und Chopin das Frühstück begleiten. Hmm. Überhaupt hört man überall in Japan Musik der deutschen Romantik. Zumeist in Aufnahmen, die über eine gewisse anheimelnde Glattheit verfügen. Haruki Murakami beschreibt also keine Ausnahmeerscheinungen. Auch sonst bekommt das Wort “Paralellwelten” hier eine anderen Klang. Die Spannungen zwischen Pflicht und Kür, Arbeit und Freizeit, Geschichte und Moderne, Offenheit und Tabu sind halt komplett anders als bei uns. Sozio- und Ethnologen haben viel über die Unterschiede zwischen westlicher “Schuldkultur” und asiatischer “Schamkultur” geschrieben – hier können wir genau dies auf´s allerintensivste spüren. Ist manchmal anstrengend; aber immer spannend.

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