Sprich, wenn's wehtut !

Wenn’s im Leben doch so wäre..

Danke, Woody!


Marshall McLuhan in Annie Hall

McLuhan: “Sie meinen, mein ganzer Trugschluss sei falsch?”

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Griechenland : Deutschland 1:0!

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Udo Vetter live!

Rechtsberatung vom Lawblogger

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Die Pforten der Wahrnehmung

Nicht nur ein Klassiker der psychedelischen Literatur sondern auch ein Blog, das sich angenehm distanziert mit wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Themen beschäftigt.

Aus Kopf & Seele spricht mir z.B.:

I dislike the word ‘glocal’. It’s an ugly word used by high altitude thinkers to add zest to another word – local – that they find tedious on its own.

I also dislike the word ‘creative’. It tends to be used by uncreative people to describe people like themselves. Its bastard child, ‘cultural creative’, is twice as bad because …well, you fill in the gaps.

Schwerpunkt des Blogs scheinen “erneuerbare Energien” und die dazugehörigen “neuen Technologien” zu sein. Ohne den Dummsprech deutscher
Grün-Politiker wird einem das Thema so schmackhaft dargelegt, das man sich sofort ein Windrad in den Garten stellen möchte.
Der Autor John Thackara hat als Journalist, Herausgeber, Institutsleiter und Busfahrer gearbeitet.

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Das letzte Wort…

...zu Sarrazin hat der geniale Leon de Winter. Hier!

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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Ich will solche Flugbegleiter!

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All these places had their moments…

Eben hörte ich zum ersten mal die “neuen” Beatles CDs . Remastered.
Ich habe viele Singles, alle Vinyl-Alben, manche auch noch in verschiedenen Ausgaben und einige der ersten CD -Ausgaben. Trotzdem – ich kann mich der Magie der Lieder nicht entziehen. Außerdem hört man wirklich besser, was die
einzelnen Instrumente spielen. Doch ja, die Dinger lohnen sich.

Rubber Soul ist immer noch ein ganz spezieller Trip für mich. Alles was in Kindheit und Jugend irgendeine Schönheit besaß war verbunden mit diesen Klängen. Verliebtheiten, Weltverbesserungsideen und Fernweh. Aber die Wirkung der Songs geht weit über Reminiszenzen hinaus – dank der neuen Klangtechnik lässt sich die unwahrscheinliche Größe der Kompositionen auf’s Neue entdecken. Ich weiß, für manche schwer nachzuvollziehen – genausovielen geht’s aber sehr wahrscheinlich auch wie mir.
Was wohl in 1000 Jahren Archeologen über die Fab Four herausfinden ?

So könnte es gehen…!

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Noch seltsamere Welt.

Wen’s interessiert: Antichrist hat mich weder begeistert noch schockiert. Nur eben nicht berührt. Anders die Hauptdarstellerin: Charlotte Gainsbourg rührt mich, meistens. Jetzt hat sie mich geschockt verwundert. Sie hat mit u.a. Scientology-Beck ihr neues Album aufgenommen. Darauf hat sie die wahnsinnig kreative und unglaublich neue Idee, die Sounds einer MRT (französisch IRM) in die Musik einzubauen. Wow! So heißt auch das bald erscheinende Album und Titelstück-> Hier gratis runterzuladen….

Erst mal hören:

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Sweet.

Mehr?

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Letzen Sonntag auf dem Land.

Sonntags ist hier nicht viel los. Ein Flohmarkt mit Schützenfest (ball-trap) zwei Dörfer weiter ins Landesinnere ist da zumindest manchmal die Reise wert.
Und das Dörfchen Bazinghen liegt fast schon malerisch auf einem Hügel neben den Feuchtgebieten (marais) des Bächleins Slack. Auf den Feldern am Rände dieser feuchten Zone wird also Nippes verkauft und auf Tontauben geschossen. Praktisch zur Promenade mit dem Hund: Einfach weitergehen und der Hund kann seine Besoins eledigen. Nun, sprach ich zu meinem Freunde, laß uns dorthin, die beste Option für den sonntäglichen Mittag. Denn die Gegend gibt auch was für den Hund her. (Der hier ansonsten definitiv begraben ist.)
Angekommen, stelle ich verwundert fest, dass sich anscheinend niemand aus unserem Fischerdorf zur Feier in dieses Bauerndorf verirrt hatte. Auch für Touristen schien’s hier terra incognita zu sein. Kurz, ich kannte keine Sau.

Jetzt wurde es mirakulös: An einem Frittenwagen hörte ich plötzlich jemanden auf Deutsch bestellen, “Ketschapp und Mayo bitte, ja?” Dass das hier ketschöapp e mayo heißt, schien der Dame nicht bekannt, worauf eine 2. deutsche Stimme ertönte: “Lass mich mal machen: ketschapp und mayooonaise in Schachtel, da!” Es war eher die Körpersprache, welche die Verkauferin tun ließ wie geheißen. “Siehsse, so musse das machen!” meinte die erfolgreiche Bestellerin, während sich die dritte Dame im Bund schon längst an einem Mayo-Eimer selbst versorgte.
Ich sah sie zuerst nur im Gegenlicht und befand ihre Figur für die Gegend … untypisch schlank. Ich drehte mich gegen die Sonne und bemerkte auch den noch untypischeren lässigen und sympathischen Kleidungsstil. Sie kam mir bekannt vor und mit der Mayo zurück zu den anderen. Sie sagte etwas-ich erkannte kein Wort in einer der mir verständlichen Sprachen, doch ihre Stimme – und KLICK fiel mir der centime. Ich dachte: “Das glaub ich jetzt nicht.” Zur Sicherheit machte ich meinen Freund auf sie aufmerksam und der bestätigte: Sie ist’s.
Ich überwand meine Paparazzi-Abneigung, betätigte mich selbst als einer und zückte mein Eifon. Sie hat’s, glaube ich, mitgekriegt.
Diese Person ist in der gleichen deutschen Kleinstadt aufgewachsen wie meinerseiner und im ganzen Land bekannt.
Trotz allem passte sie in die Landschaft und ich musste beim Aussprechen des Wortes der Beschreibung derselben auch schon an sie denken. Zwangsläufig. Sachen gibt’s.

Hier das Foto:
Bienvenue in Bazinghen!

(Das ist übrigens nicht Sascha Lobos Schwester, da links)

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