Fidel – dank Joghurt ?

0102068346800.jpg(Foto: Granma/AP)
Was tun, wenn es draußen kachelt? Regnet? Und man so gar keine Lust hat, vor die Tür zu gehen? – Richtig: man surft. Man liest www.spiegel-online.de, z. B. Und man wundert sich, wie sich die Berichterstattung über Kuba im Laufe des Tages ändert. Erst waren da Meldungen über die Miami-Kubaner, die ihr verlassenes Land mit Demokratie-Botschaften bombardieren. Dann ging es um Fidels Fotos im „Juventud Rebelde“. Danach dann um den Chavez-Besuch. Und zum Schluss darum, dass Fidel in seiner Grußbotschaft anlässlich seines Geburtstages darauf hinwies, dass es eventuell nicht ganz so dolle um ihn steht. Ja mei, da frag ich mich doch: Warum sagen die das denn nicht gleich? Hat der Spiegel morgens nur den halben Text gehabt? Und erst am späten Nachmittag den letzten Halbsatz übersetzt?
Sei’s drum. Hier zumindest – in den offiziellen französischen Nachrichten auf TF 1 um 20 Uhr – gab’s dann die Bilder mit Chavez an des Maximos Krankenbett, die belegen, was El Chefe alles schon wieder kann: telefonieren, Joghurt essen, scherzen, seinem Verbündeten Wichtiges diktieren. Jetzt bin ich mal gespannt, was die ARD um 20 h meldete. Ups, sie melden – zumindest laut Inhaltsverzeichnis im Netz – gar nix. Das wundert dann auch, oder?

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1 Antwort zu Fidel – dank Joghurt ?

  1. kubalgie sagt:

    na ja, um ehrlich zu sein, finde ich gar nicht so schlimm, dass hier die Show nicht so ernst genommen wird!
    Gruß
    K

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